Räumungsklage: weiter geht’s

Der Versuch, die Räumung zweier Mieter_innen aus unserem Haus per Gerichtsentscheid zu erzwingen, geht in die nächste Runde. Der letzte Gerichtstermin wurde ausgesetzt, stattdessen fand ein Schlichtungsgespräch zwischen Mieter_innen und Vermieter_innen statt, welches jedoch ergebnislos endete.

Wir behalten unsere Nachbarn! Und damit das so bleibt, bist du eingeladen uns zu unterstützen.

Donnerstag, 13.6. – 10:45 Uhr

Amtsgericht Neukölln – Saal 228

weitere Infos hier und hier

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Räumungsklage: öffentlicher Gerichtstermin ausgesetzt

Die Polizei hat gegenüber dem Amtsgericht Neukölln sicherheitsbedenken geäußert, worauf das Gericht beschlossen hat, den öffentlichen Gerichtsprozess zur Räumung zweier Mieter_innen vorerst auszusetzen. Stattdessen wird zur gleichen Zeit (2. Mai, 8:30 Uhr) im Amtsgericht Neukölln zunächst eine nicht-öffentliche Schlichtung stattfinden.

Hier weitere Informationen zu den von Räumung bedrohten Mieter_innen aus der FuldaWeichsel.

Mieter_innen von Räumung bedroht

Zwei Mieter_innen in der Fuldastraße sind nun akut vom Verlust ihrer Wohnung bedroht.

Ein Hauseigentümer will in ihre Wohnung einziehen. Er hat den Mieter_innen im Sommer 2012 gekündigt. Als die Mieter_innen nicht bereit waren ihr unbefristetes Mietverhältnis freiwillig aufzugeben, wurden sie auf Räumung der Wohnung verklagt. Und das nachdem sie in den letzten Jahren eine heftige Modernisierung über sich ergehen lassen mussten. Hier in Nord-Neukölln gibt es leider keinerlei Milieuschutz für Mieter_innen in einem solchen Fall.

Als erster öffentlicher Verhandlungstermin ist nun der 2. Mai 2013 (8:30 Uhr, Amtsgericht Neukölln) festgesetzt. Weiterlesen

Das Feuer im Herzen

FuldaWeichsel HausbriefeKurz vor Weihnachten gab es einen Brand in unserem Keller. Nach Stand der polizeilichen Ermittlungen soll es Brandstiftung gewesen sein. Dieses gefährliche Ereigniss hat im Haus so einige Diskussionen angestoßen…

Mitten in der Nacht wurden alle wach, durch Sirenen oder von Feuwehrleuten geweckt.  Mit erschrecken mussten wir feststellen, dass im Keller ein Feuer wütete.  Wir kamen in der Kneipe im Haus zusammen, brachten Decken mit und kümmerten uns um einander.  Wir kamen alle mit dem Schrecken und teilweise beschädigten Wohnungen und Kellern davon.

Einige Zeit später flatterte ein Brief unserer Vermieter_innen in alle Briefkästen. Hier wurden Anspielungen gemacht, die Anschläge auf den Fahrstuhl, der Kellerbrand und unser Widerstand gegen die Modernisierungsmaßnahmen ständen in Verbindung. Die sich wehrenden Mieter_innen würden eine Athmosphäre schaffen, die „gewaltbereite Dritte“ anlocken würde. Dieser Brief löste eine Rege Diskussion im Haus aus, auch über Briefe die in alle Briefkästen verteilt wurden. Wir wollen hier diesen Briefwechsel dokumentieren, da er so einiges von dem offenbart, was hier eigentlich passiert.

Wir lassen uns durch den Brand, wie auch durch die Anschuldigungen seitens der Vermieter_innen nicht davon abbringen für unser Zuhause einzustehen. Das Feuer in unseren Herzen erlischt so einfach nicht. Weiterlesen

Die Luft zum Atmen

Einladung zum Prozess am 30. August 2012

Wir wurden, wie viele andere auch, auf Duldung einer Modernisierungsvereinbarung verklagt. Das Haus in dem wir wohnen, wird gerade saniert und modernisiert. Für uns bedeutet das höhere, unbezahlbare Mieten. Wir wollen aber hier wohnen bleiben und wir möchten unsere Nachbar_innen, unser soziales Umfeld behalten. Was bringt uns eine schicke Modernisierung, wenn wir uns die Wohnung nicht mehr leisten können oder wenn unsere Nachbar_innen und Freund_innen nicht mehr bei uns sind? Ja, was bringen uns am Ende Hausbesitzer_innen, wenn wir nur noch schuften, um deren Lofts zu bezahlen? Weiterlesen

Mieter_innenprotest goes Berlin-Biennale

FuldaWeichsel BiennaleMitglieder der Berliner Mieter_innenintiative FuldaWeichsel zeigen mit einem Ausstellungsprojekt, wie Kultur und Politik zusammen wirken können.

Ein alter Koffer wurde in einen Bauchladen umfunktioniert. Dort gibt es Falterblätter über den Mieter_innenwiderstand, Broschüren für Ratschläge für Mieter_innen, die sich nicht alles von ihren Vermieter_innen gefallen lassen wollen und ein Berliner Mieter_innenmanifest. Angeboten werden diese Dinge den Besucher_innen Ende der Woche zu Ende gegangenen Berlin-Biennale im Parterre der Kunst-Werke in der Augustraße 69. Weiterlesen

Wir wollen unser Zuhause behalten

Briefkasten Verdrängung hat viele GesichterMieter_innen wehren sich gegen drohende Eigenbedarfskündigung

Zwei Nachbar_innen im Haus sollen ihr Zuhause verlassen, es droht eine Eigenbedarfs- kündigung durch den Vermieter. Doch wir möchten unsere Nachbar_innen behalten, wir nehmen es nicht hin dass sie verdrängt werden könnten. Aus diesem Grund haben 31 Mieter_innen einen Brief gegen die drohende Kündigung unterschrieben, der dann an die Hausbesitzer_innen übergeben wurde: Weiterlesen