FuldaWeichsel bei Gegenbilder

IMG_1841-k.cleanedFuldaWeichsel war am Donnerstag, den 14.11.2013 bei dem Gegenbilder Abend vom Grips-Theater im Podewill.

Es war sehr schön! Schüler_innen haben extra für den Abend eine tolle Ausstellung zum Thema Wohnen gemacht.

Ein Ausschnitt aus dem Theater Stück „die letzte Kommune“ wurde gezeigt, sowie Katrin Rothe´s Film Betongold, das Büro für nachhaltige Verdrängung vom Ida Nowhere aus Neukölln war da und hat allen Gästen zur Begrüßung eine neue Identität zugeteilt, wie z.B. Hundehalter, Politiker_in, Hipster oder Aktivist_in, nach der diese sich dann in Gruppen aufteilten. Wir und andere mietenpolitisch Aktive haben anschließend ein World-Café gemacht mit den unterschiedlichen Publikums-Gruppen. Für jede Gruppe gab es eigene Fragen. Unsere Frage war: Was bedeuten dir deine Wohnung und deine Nachbarn für dein Leben?

Unsere Antwort: sehr viel🙂 und wir kämpfen drum!

Das Programm:

Wir starten unsere Winterreihe

GEGENBILDER – Alles könnte anders sein

GRIPS Podewil + + globale filmfestival

Theater, Film und Debatten jenseits des medialen Mainstreams

Liebe Leute,

einmal im Monat seid Ihr und Sie eingeladen sich Themen gemeinsam mit Regisseuren und Autoren von Theater und Film, sowie politischen, kreativen Aktivisten kritisch zu nähern, zu debattieren und Visionen zu entwickeln.

Am 14. 11. eröffnen wir die GEGENBILDER-Reihe mit Szenen und Songs aus der Uraufführung ‚DIE LETZTE KOMMUNE‘: das GRIPS-Ensemble live on Stage und dem fesselnden Doku-Film ‚BETONGOLD – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam‘, präsentiert durch das Team des GLOBALE Filmfestivals.

In kleinen Gesprächsrunden geht es weiter mit Gästen des Abends:

– dem durch seine ‚HARTZ IV-Möbel‘ bekannten Designer Van Bo Le-Mentzel mit dem 1qm Haus und seiner Forderung nach kostenfreiem Wohnen

– Oleg Myrzak http://gleim52-berlin.blogspot.de

– den Neuköllner Aktivisten von Fulda-Weichsel, die sich gegen Verdrängung wehren https://fuldaweichsel.wordpress.com

– Stefan Endewarth, Architekten und Unterstützer von ‚Kotti & Co.‘, der das Infohaus am Kottbusser Tor gebaut hat und u.a. die Verantwortung vom Land Berlin für den sozialen Wohnungsbau einfordert

– Aktivist vom Studentendorf Schlachtensee, die die studentischen Wohnungen selbst gekauft haben und in Eigenverwaltung führen

– Dietrich Lehmann, langjähriges Ensemblemitglied und Mitgestalter des GRIPS Theaters und Rechercheur ‚moderne Wohnformen‘ für ‚Die letzte Kommune‘.

Die politisch und künstlerisch aktiven Gäste bieten Einblicke in ihre (höchst kreativen) Protestformen und stellen moderne Mitgestaltungsideen für eine Demokratie vor.

Ausblick:

Blick über den Tellerrand Do, 12.Dezember 19.00 Uhr

Ernährung global (Film + ‚Durst‘)

Racial Profiling Do, 23.Januar 19.00 Uhr

alltägl./ institutioneller Rassismus in Europa (‚ID without Colors‘ + ‚Der Gast ist Gott‘)

Wofür würdest du auf die Straße gehen? Do, 27. Februar 19.00 Uhr

Wofür Demokratie? (Clips internat. Protestbewegungen + „1848 – Die Geschichte von Jette und Frieder‘)

Der Eintritt ist frei

Anmeldung unter 030 – 397 47 477 (täglich 12.00 – 18.00 Uhr)

Veranstaltungsort: GRIPS Podewil, Klosterstraße 68  10179 Berlin

www.grips-theater.de

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