[english version below] Die interaktive Installation Mieterdämmerung zeigt einen Einblick in das Leben der „Neuköllner Mischung“ am Weichselplatz/Ecke Fuldastraße. Die Mieter und Mieterinnen dort lassen sich nicht wegmodernisieren. Ihr Haus wird zum begehbaren Wohnzimmer und zeigt seine vielfältigen Gesichter – Gesichter Neuköllns.
In der von Stefan Fahrnländer mit klassischem Tapetendekor und Mobiliar gestalteten Installation finden Porträtfotografien von Christina Paetsch und Videos von Matthias Coers eine Plattform. TV-Geräte mit filmischen Szenen des Lebens in Berlin und fotografische Porträts der Bewohner_innen laden dazu ein, in der „Guten Stube“ zu verweilen und von ihren Geschichten zu erfahren. Die Installation ermöglicht es so die gegenwärtigen Perspektiven von Neuköllner Mieter_innen einzunehmen. Indem der intime Bereich des Wohnens öffentlich gemacht wird, verweist diese Aktion mit künstlerischen Mitteln auf eine Frage, die für immer mehr Menschen hier zur existentiellen Alltagsfrage wird: Wohnen als Menschenrecht.
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Die Polizei hat gegenüber dem Amtsgericht Neukölln sicherheitsbedenken geäußert, worauf das Gericht beschlossen hat, den 












